Bilderarchiv

Drucklust

Vier Tage lang drucken!

Darauf haben sich Sabine Krannich, Kerstin Schuster, Annekatrin Jung, Birgit Just, Elke Teuscher, Kerstin Steiner und Johanna Fischer  schon lange gefreut. Alte morbide Holzbalken wurden als Druckstöcke für Holzschnitte genutzt. Sie boten in der Weiterarbeit immer neue Variationen und Ideen. Andererseits reizten die Kupfer- und Zinkplatten dazu, sie mit Kollophonium, Abdecklack und Säure in feine grafische Meisterwerke zu verwandeln. Die ersten Ferientage werden so zu einer Fundgrube und Inspiration für die künstlerische Arbeit, die im beruflichen Alltag viel zu kurz kommt!



Leidenschaft hoch drei

Erlebnisreiche Wochen im Lager des "Wallenstein" liegen hinter uns. Reiche Eindrücke hinterlassen die Tage im Juni im Heinepark bei allen Beteiligten und die Einmaligkeit der Aufführung macht das Projekt so wertvoll.

Die Kunstwerkstättler Mai Duong, Paula Daniel, Dorothea Piehl und Hannes Grünhardt unter Anleitung von Johanna Fischer halfen den Akteuren, ihre Vorstellungen von Kostümen und Bühnenbild  zu verwirklichen. Farbig stimmige Accessoires, Kleidungsstücke, Banner und mobile Einrichtungsstücke entstanden und gaben der Inszenierung den perfekten Rahmen.
Die Fotos vermitteln nur einen kleinen Einblick in die wirkungsvolle Präsentation.

 

Matthias Biskupek in der TLZ, 14.06.2010

 

"Fest der Leidenschaften" in Rudolstadt

 

Im vergangenen, dem großen Schillerjahr, zeigten die Städte Meiningen, Weimar, Jena und Rudolstadt erstmals gemeinsam, warum Schiller in ihren Mauern heute Bleiberecht hat.
Porträt
Rudolstadt. Junge, sehr junge und sogar ältere Menschen griffen sich ihren Klassiker, führten und sagten ihn auf, und stellten das Ganze unters Motto "Helden". Diesmal war die Leidenschaft dran. Im Rudolstädter Theater hatten sich freie Gruppen aus den Schillerstädten versammelt. Das "Fest der Leidenschaften" enthielt 1 Grußansprache, 1 moderierenden Intendanten, 3 Teile im Theaterhaus, 1 Pause, 1 Spaziergang über die Saale in den nahe liegenden Park und 1 Freiluftaufführung mit nicht gezählten Feuerwerkskörpern, und amüsierten Zuschauern. Hinzu kamen 1 Gesamtleiter, der Rudolstädter Schauspieldramaturg Matthias Spaniel, wunderbares Wetter und auskömmliche Verpflegung. Auf der Bühne also zunächst Jena mit der "Bewegungsküche e.V.", eine noch durch Harald Seime angeregte Tanz- und Pantomimetruppe von Rang und mit Einfällen. Gewiss, die hätte man auch für Goethe oder Seume nutzen können, doch für die Gruppen vom Angergymnasium, der "Aktion Wandlungswelten", der Freien Integrativen GGS STEIN MAL EINS und dem Studententheater Dramathea boten sie den idealen Teppich, wie man gern sagt. Schüler und Behinderte, Sozialarbeiter und Studierende zeigten jeder für sich und alle zusammen, was sie mit Schiller anfangen können: den "Handschuh" und die "Bürgschaft" in "demokratischen Kurzfassungen" (Steffen Mensching), Theater mit Leidenschaft und Einfällen. Meiningen bot "Schiller statt Chiller". Zwei Schulen und "Projekte M e. V" rappten Texte, fragten in Video-Einspielen die Bevölkerung, was sie von "Dr. Ritter", dem Decknamen Schillers, wussten. Das Saalpublikum musste Quizfragen beantworten und gemeinsam die "Hoffnung" rappen:

 

"Es reden und träumen die Menschen viel /
Von bessern künftigen Tagen; /
Nach einem glücklichen, goldenen Ziel /
Sieht man sie rennen und jagen."

 

Das goldene Ziel wurde vom Frauenzentrum Weimar verfehlt, weshalb wir es nur kurz in die Druckerschwärze ziehen. Im Heine-Park ragt das martialische Kriegerdenkmal des Rudolstädter Senioren Convents empor. Das nutzten und umspielten zwei Rudolstädter Schülergruppen, "3extra", das Soziokulturelle Zentrum "Saalgärten" und die "Kunstwerkstadt Rudolstadt". "Wallensteins Lager" bot den Hintergrund eines Probenlagers auf der grünen Wiese. Wie da junge und sehr junge Stimmen, zarte Maiden und Rüpelburschen, den Text skandierten, brüllten, sangen und marschtrompeteten war lustig, ergreifend und stimmig.
Freies Theaterspiel mit der Leidenschaft von Liebhaber-spielern gelingt dort, wo den Musen ein günstiges Klima geboten wird. Musen hausen in Thüringen gern. Noch.
Dies die Botschaft für Kunst- und Theaterfreunde, Geldbeschaffer und Ideenspender. Sie müssen zukünftig nicht mehr als das Äußerste tun.


Matthias Biskupek / 14.06.10 / TA



Eröffnung der Galerie / 2010

Die Eröffnung der Galerie in der Kirchgasse fand  am 12. Mai 2010 um 18:00 Uhr statt. Die Ausstellung zeigt Arbeiten des letzten Jahrgangs des Abensseminars wie  Aktzeichnungen in Bleistift Kohle und Acryl, Radierungen, Aquatinta und ein "Stuhldesign - vom Entwurf zur Realisation von:

  • Mai Duong
  • Gina Röppischer
  • Luise Beyer
  • Sebastian Wagner
  • Marcus Schönefeld 


Abendseminar

Im allwöchentlichen „Abendseminar“ bilden das zeichnerische Naturstudium und Gestaltungsaufgaben zur Form- und Farbenlehre den Schwerpunkt. In drei Seminargruppen erfahren Kinder und Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren eine bildkünstlerische Grundbildung. Das Studium der menschlichen Figur und Porträtzeichnen ergänzen das regelmäßige Angebot. Ausbildung der gestalterischen Fähigkeiten mit verschiedenen Materialien im wöchentlichen Abendseminar

Malerei „Zusammen“ und Kostümentwürfe von Mai Duong, Naturstudium und anatomische Zeichnungen von Marlen Reichardt und Gina Röppischer, Radierungen von Paula Daniel,Plastische Studien zur menschlichen Figur



Arbeiten aus dem Offenen Atelier

Kleine Collagen schulen die Phantasie

Arbeiten von:

  • Karin Bose
  • Haike Bemm
  • Angelika Krajewski
  • Andrea Höhn


Workshop: Modedesign

  • Silvana Post
  • Maria Vu-anh
  • Paula Daniel
  • Dorothea Piehl

entwerfen Kleider und lernen unter fachmännischer Anleitung von
Modedesignerin Annekatrein Maschke sie anzufertigen.



Workshop: Schmuckdesign

Die Erfurter Schmuckgestalterin Mandy Rasch leitet die Teilnehmer an, phantasievolle Schmuckstücke aus alltäglichen Materialien zu kreiieren.


Theaterprojekt: "Die letzte Show"

Am 6. Februar war die sehr erfolgreiche Premiere für unsere erste Kooperation mit dem Rudolstädter TheaterJugendClub. Die Kunstwerkstatt war verantwortlich für die Kostüme und große Teile der Ausstattung. Dorothea Piehl, Paula Daniel, Amelie Bäcker, Mai Duong und Manfred Antosz aus dem Abendseminar engagierten sich mit viel Zeit und einem hohen Maß an schöpferischer Phantasie. Neben der Auswahl einer Vielzahl von Klamotten für mehr als 15 Darsteller erforderte vor allem die Inszenierung des optischen Auftritts der Jury besonders viel Gestaltungskraft.


Katharina die Heldenmütige: Katharina - die spätere Gräfin zu Schwarzburg

Köpfe für Rudolstadt

In den Kursen der Kunstwerkstatt e.V. entstehen 12 Köpfe von kulturprägenden Persönlichkeiten der Stadt Rudolstadt aus der Residenzzeit. Diese Portraitköpfe werden unter Leitung des Bildhauers Thomas Knoth modelliert.
Sie werden überlebensgroß nach historischen Vorlagen gefertigt. Die Köpfe werden aus Ziegelton aufgebaut und zweimal bei hohen Temperaturen gebrannt. Nach dem Brand werden die Terrakottaköpfe auf die bauseitig bereitgestellten Stelen aufmontiert. Die Stelen erhalten eine farbige Fassung und eine kleine Tafel mit den Namen der Sponsoren. Die Plastiken werden nach Aufstellung der vorgesehenen Stelen an den entsprechenden Standorten von der Kunstwerkstatt e.V. bereitgestellt.
Die Portraits stellen folgende Persönlichkeiten dar:
  • Albert Methfessel
  • Friedrich W.A. Fröbel
  • Caroline von Wolzogen
  • Charlotte von Lengefeld
  • Johann Friedrich von Schiller
  • Georg Heinrich Macheleidt
  • Friedrich Wilhelm L. von Beulwitz
  • Carl Gerd von Ketelhodt
  • Charlotte Ernestine Albertine Freifrau von Stein
  • Charlotte Luise von Schwarzburg – Rudolstadt
  • Ludwig Friedrich der II.
  • Katharina die Heldenmütige


Räuber 2.0

Ein Projekt der Kunstwerkstatt Rudolstadt eV in Zusammenarbeit mit volxfilm.

Eine Gruppe von jungen Leuten versuchten das historische Schillerstück zeitgemäß auf die Bühne / Film zu bringen.

Um Jugendliche aus einem möglichst breitem sozialen und kulturellem Spektrum zu erreichen, sollte es neben Theater-, Kostüm- und Filmworkshop auch Graffiti,
Feuerjonglage und Arkrobatik geben. Das Ziel war eine Collage aus circensischen Elementen, Graffiti, Musik, szenischer Darstellung und Filmschnipseln.
Der Film ist Dokumentation und Medium zugleich.

Die öffentliche Präsentation des "Gesamtkunstwerkes" fand für die rudolstädter Besucher in der Schillernacht vom 20.  zum 21. Juni 2009 in den Saalgärten statt, während sich das große Spektakel aller 4 Schillerstädte Thüringens in Jena abspielte.
Näheres über 2,0 Räuber wie Projekttagebuch, Trailer und mehr findet Ihr unter http://www.volxfilm.de/2.html


Graffitikulissen zum Film "Räuber 2.0"

Mit dem Saalfelder Graffiti-Künstler Tim Müller entstanden die Kulissen zum Film „Räuber 2.0“.


Eröffnung des Schillerhauses in Rudolstadt

  • Hannah
  • Marlene Bollmann
  • Lisa-Marie Calenias,
  • Paula Daniel,
  • Dorothea Piehl

treten zur Eröffnung des Schillerhauses in ihren barocken Kostümen auf.

Zur Schillergala anlässlich des 250. Geburtstages des großartigen Dichters wurden die Gäste ebenfalls in den Barockkostümen empfangen.



Bodypainting zum Heldenthema

Für das Heldenthema hatte Mai Duong eine sehr wirkungsvolle Idee –
Eine Körperbemalung verwandelt einen Menschen zu etwas ganz Außergewöhnlichem.
Sie hat es erfolgreich ausprobiert, ihre Performance wurde in einem Video und mit Fotos dokumentiert.


Workshop "Arbour-sculptur oder "Wie planze ich einen Stuhl?"

In diesem Workshop wurde an Beispielen gezeigt, wie kleine Bäume zu lebendigen Skulpturen wachsen. Unter professioneller Anleitung von Jess Fuller haben das
  • Iris Knopp-Tschöpke
  • Kerstin Schuster
  • Birgit Just
  • Frank
    erfahren.


Stadteingänge

Eröffnung der Ausstellung "Stadteingänge"
Viele Wege führen nach.... Rudolstadt. Und wie heißt man seine Gäste, Nachbarn und Mitbewohner willkommen?  Dafür sammelten 14 Kinder aus dem KinderKunstKurs der KW Ideen. Unter der Anleitung der Bildhauerin Jess Fuller haben sie ihre Vorstellungen von Symbolen und Zeichen für die Markierung der Stadteingänge gezeichnet, als Modelle gebaut und verschiedene Farbvarianten erarbeitet. Vom 7. Juni bis 5. Juli werden sie in der KW-Galerie in der Kirchgasse 6 präsentiert. Die Besucher können hier ihre Favoriten für eine mögliche Stadteingangsskulptur wählen.
Öffnungszeiten: Mi und Do von 12-16 Uhr, jeden 2. und 4. Sonntag von 10-12 Uhr


"Bewegungsstudie einer Libelle", Acryl, Almuth Baumfalk

20 im Quadrat / 2018

Wohltätigkeitsversteigerung der Kunstwerkstatt e.V.

Die Ausstellungseröffnung "20 im Quadrat" in der KulTourDiele war sehr gut besucht. Es gab eine sehr gute Resonanz auf die unterschiedlichen Kunstwerke und wir können gespannt sein, wie die Auktion weiter verläuft.

 

Die große Auktion findet im Rahmen der Finissage am 12. Oktober 2018 um 18 Uhr

in der KulTourDiele Rudolstadt mit freundlicher Unterstützungdes Kunst- und Auktionshaus Wendl.